Schreibzeit 2015 – Bloggen und Alltag

Hallo meine Lieben,

das Thema von der Schreibzeit für Juli ist diesmal „Bloggen und Alltag“. Bine von waseigenes hat dazu gefragt, wie wir das eigentlich alles schaffen. Tja, das ist eine wirklich gute Frage, die ich mir ab und an auch selbst stelle. Wie du ja vielleicht weißt, gibt es meinen Blog jetzt seit ca. 2 Monaten und natürlich habe ich den Anspruch an mich selbst ca. alle 2-3 Tage einen Beitrag zu veröffentlichen, der natürlich noch qualitativ hochwertig ist. Ich möchte ja schließlich meine handvoll Leser, die ich mir bis jetzt erschrieben habe, auch halten!

Ich gehe 40 Stunden die Woche arbeiten, habe einen Dawanda-Shop nebenbei, natürlich Freunde und Familie und zwei Katzen. Das Positive an meinem Shop ist, dass Nähen mein Hobby ist und ich das nicht als Stress empfinde, sondern als Erholung. Ganz nach dem Motto: „Nähen ist mein Yoga“. Da ich auch am Wochenende ein Frühaufsteher bin, stehe ich Samstags ganz gerne vor meinem Freund auf und versuche dort Beiträge vorzuschreiben. Natürlich gelingt mir das meistens nicht. Meine Decken wollen schließlich auch genäht werden. Oft mache ich aber Sachen auch noch vor der Arbeit fertig und oft gibt es deswegen soviele Rezepte, weil essen müssen wir ja trotzdem. Aber dann ist der Haushalt leider auch immer noch nicht erledigt, die Freunde sind noch nicht versorgt worden und mit den Katzen wurde dann auch noch nicht gespielt. Um mich ein wenig zu entlasten, haben wir uns jetzt entschieden, jemand anders für uns Putzen zu lassen. Das ist natürlich schon mal was. Aber allein für meinen Blog und das Nähen investiere ich schon mal gerne noch 20 Stunden zu meiner eh schon 40 Stunden-Woche dazu. Wenn das überhaupt hinkommt. Aber das mache ich gerne. Es ist für mich kein Zwang oder ähnliches. Schließlich ist mein Blog quasi mein „Baby“ und ich liebe ihn sehr und will ihn auch nicht missen. Natürlich stehe ich manchmal vor dem Problem, dass ich gerne was posten möchte, ich aber absolut nicht sagen kann, wann ich den Beitrag verfassen kann. Diesen Beitrag schreibe ich jetzt z. B. auf der Arbeit in meiner einstündigen Mittagspause.

Umso mehr enttäuscht es mich, wenn ich dann Leute in meinem Umfeld habe, die kein Verständnis haben, wenn ich keine Zeit habe. Ich mache das ja nicht, weil ich es nicht will, sondern einfach, weil ich keine Zeit habe. Ich finde aber immer mehr Wege, wie ich den Blog und alles andere unter einen Hut kriege. Ich lese super gerne, aber ich bin abends einfach zu fertig und bin froh wenn ich ins Bett kann. Ich habe mir deswegen nun ein Buch als Hörbuch zugelegt und höre dieses auf der Fahrt zur Arbeit. So habe ich das Gefühl, dass ich die verschwendete Zeit für mich im Auto nutzen kann. Oft telefoniere ich aus dem Auto auch kurz mit meiner Mama, dann habe ich das auch schon wieder weg. Wenn ich eine Decke verkauft habe, dann nähe ich auch sehr gerne noch etwas vor der Arbeit, wenn keine Decke da ist, dann bleibe ich gerne im Bett mit dem Laptop liegen und schau, ob ich da noch was geschrieben bekomme oder mache wenigstens Facebook-Beiträge fertig. Ich muss aber ehrlich zugeben: Mein Kaffee-Konsum ist um einiges gestiegen.

Aber wie gesagt, das Ganze hier macht mir einfach so super Spaß, dass ich das gerne mache. Und wenn dann noch nette Rückmeldungen bekomme, dann freue ich mich umso mehr.

Und ich muss auch sagen, dass ein größer Vorteil bei mir auch ist, dass mein Freund gerne Motorrad fährt und ich nicht mitfahre. Das sind dann auch die Zeiten wo meine Nähmaschine mich ruft oder ich an den Laptop gehe und meinen Redaktionsplan anpasse und mir neue Sachen überlege, über die ich gerne schreiben möchte oder vielleicht sogar ein wenig schreibe. Und wenn Jan dann nach Hause kommt und mich freudig mit „Na Blogger-Nance, wie sind die Zahlen?“ begrüßt, dann spornt mich das umso mehr an! Generell habe ich glaube ich sehr viel Glück, dass mein Freund soviel Verständnis hat. Früher lag ich fast jeden Abend bei ihm auf der Couch. Mittlerweile ist das nicht mehr so oder der Laptop ist halt mit auf der Couch. Aber versteh mich wirklich nicht falsch – das soll kein Jammern sein! Ich liebe meinen Blog wirklich sehr und ich bin sehr froh, dass ich mich dazu entschieden habe. Ich bin mir sicher, dass das alles ein wenig einfacherer wäre, wenn ich nicht 40 Stunden die Woche arbeiten gehen würde, aber irgendwo muss ja das Geld herkommen. Und zwischendurch belohne ich mich selbst sogar damit, an meinen Blog zu arbeiten. Z. B. wenn ich die Wäsche fertig habe oder die Küche aufgeräumt ist.

Und ich ziehe übrigens echt den Hut vor Frauen, die nebenbei noch Kiddis im Haus haben. Da frag ich mich dann echt:

Wie machst du das? Was ist dein Geheimnis?

Liebe Grüße

Name + Herz lee

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  • Bine
    August 10, 2015

    Danke, dass Du bei #Schreibzeit mitgemacht hast. Interessant zu lesen, wie Du Deinen
    Alltag, Deinen Blog und Deinen Job unter einen Hut bekommst!
    Ich habe zwar Kinder, dafür kann ich mir meine Arbeitszeit selber einteilen… das macht es nicht immer einfacher… aber es wäre Jammern auf hohem Niveau! :-)
    LG Bine

    • Nance
      August 19, 2015

      Hallo Bine,

      über deinen Kommentar freue ich mich natürlich ganz besonders sehr! Ich bin schon ganz gespannt auf die nächste Schreibzeit!

      Liebe Grüße
      Nance

  • Stephanie
    August 18, 2015

    Liebe Nance,

    ich musste ein wenig bei dem Teil mit dem Motorrad schmunzeln, denn hier ist es nicht das Motorrad fahren, sondern das Fußball spielen. Denn sobald Training oder ein Spiel ist, nutze ich die Zeit für mein Hobby. :)

    Liebe Grüße,
    Stephanie

    • Nance
      August 19, 2015

      Hallo Stephanie,

      vielen Dank für deinen Besuch! Lustig, dass es dir da genauso geht wie mir!

      Liebe Grüße,
      Nance

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